Auf drei Rädern nach Berlin
Wie kommt man von Göttingen nach Berlin? Mit der Bahn oder dem Auto. Genau. Was allerdings tun, wenn das Auto nur mit drei Rädern fahren will? Ja genau das vierte hatte einfach keine Lust mehr den weiten Weg von Göttingen nach Berlin zurückzulegen. Und da streikte es halt einfach. Kann man ihm im Prinzip auch nicht wirklich übel nehmen. Jedoch wie bekommt man es wieder dazu seinen Dienst zu verrichten, wie die drei anderen auch? Da hilft nur abschleppen. Ein Glück wenn man eine Karte von diesen primärfarbigen Himmelswesen hat. Dann kostet das ganze nämlich nichts. Im Gegensatz zu den Ersatzteilen die man benötigt um eine Renault Trommelbremse zu ersetzen.
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Autofahrer
Nicht genug, dass man als Raucher diskreminiert wird, nein auch als Autofahrer hat man es nicht gerade leicht. Während die lieben Kollegen damit beschäftigt sind sich in der Teeküche alkoholische Getränke zu mischen – ich wusste immer schon, dass es sich bei Teeküche nur um eine Tarnung handelte – betrachte ich nun also mein Arbeitswerk und sehe den Berg der am Montag wieder auf mich warten wird. Zumindest aber brauche ich mich nicht einer zweiten Droge auszusetzen, wenn man mal den Kaffee nicht mit einrechnet. Ich werde mich stattdessen mit meinem Auto auf den Weg nach Göttingen machen. Da ist es hoffentlich wärmer als in Berlin und ausserdem alles ein wenig kleiner. Somit verabschiede ich mich übers Wochenende … Ciao, Servus, Maat et joot und icke bin Montag wieder hier, wa?
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Raucher ohne Heimat
Was sind wir Raucher doch für arme Wesen. Dank den hohen Häusern fühlt sich der Wind in Berlin doch allzuwohl. So kann er doch zwischen ihnen ohne Probleme hohe Geschwindigkeiten erreichen. Hinzu kommt das derzeitige Berliner Wetter. Da wird man als diskrimierter Raucher mitten in einen Hurricane gestellt. Da kommt man garnicht mehr dazu sich gegen die Diskriminierung an sich zu wenden. Denn schon gegen den Sturm gewendet verbraucht man genug Energie das lastervolle Stängelchen überhaupt in Brand zu setzen. Und da steht man nachdem man das Wunderwerk vollbracht hat nun mitten in Regen und Sturm, geplagt nicht von der Frage welchen Sinn man gerade verfolgt sondern, von wem man verfolgt wird. Zum Glück dauert es ja nicht lange und nun können wir uns wieder anderen Sinnfragen stellen.
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Qualität vs. Quantität
Ist es wichtig wie oft man erwähnt wird? Oder zählst es nur wo und zu welchem Thema? Wie oft muss man in der Bildzeitung (oder doch besser dem neuen Leitmedium Süddeutsche) stehen und wie oft im Vergleich dazu in der Fachpresse, damit man qualitativ zum gleichen Ziel kommt? Und kann man das so überhaupt nachvollziehen? Und darf man dabei die Aktualität aussen vor lassen? Naja, ich mache mich mal ran die Presseerwähnungen auseinander zu nehmen und dann sehen wir mal was dabei rauskommt. Und dachte man im Münsterland nicht auch vorwiegend an Quantität?
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Der Wecker das seltsame Wesen
Jeden Morgen wieder das Selbe. Der Wecker ist eigentlich dazu da, den, der ihn angestellt hat zu Wecken. Nicht die komplette Nachbarschaft. Bei mir läuft es genau andersrum: Wecker geht mit nicht zu überhörendem Lärm an. Doch das stört mich auch nach acht Stunden Schlaf nicht. Wer will in einer großen und kalten Stadt auch aufstehen? Man bedenke immerhin, dass man sich aus dem Bett wälzen müsste, den Stecker der Kaffeemaschine müsste in die Steckdose, dann auch noch duschen, im kalten Bad. Wach werden, welch seltsamer Zustand. Mit verquollenen Augen, Kaffee schlürfend, Zigarette rauchend darauf wartend, dass sich etwas tut. Aber es passiert nichts. Irgendwann rafft man sich auf und geht dann doch aus dem Haus. Und abends wenn man wieder ins Bett geht die Frage: War ich wach?
Nun ja, meine Mitbewohnerin ist es und die Nachbarn wahrscheinlich auch. Ich habe diese morgendliche Phase einfach übersprungen und bin direkt aus dem Bett ins Büro. Wozu unnütze Zeit vertrödeln, in der man noch schlafen kann? Wecker, ungeliebtes Wesen, kümmer Dich weiter um die anderen. Ich werde mich nicht mit Dir anfreunden.
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