Ansichten aus dem Stralauer Kiez in Berlin

Beschäftigungstherapie

Jan Kutschera

ikea.jpgWas macht man am Besten an einem verkaufsoffenen Sonntag in Berlin? Klar, man fährt zu IKEA. Dort angekommen, nimmt man erstmal die längste Route, um alles zu bestaunen und das Meiste für überflüssig einzustufen. Dann in der unteren Etage angekommen, beginnt man eine gelbe Tasche mit eben jenem unsinnigen Zeugs vollzupacken. Irgendwann reicht diese gelbe Tasche aber nicht mehr, also holt man sich noch einen “normalen” Einkaufswagen. Wenn dieser auch bis zum Anschlag nebst unterer Fläche voll ist, kommt dann noch ein Zweiter hinzu. Diesesmal so ein flacher Möbeltransportwagen. Dann aber schnell auf zur Kasse. Bezahlen, staunen wieviel das alles kostet, und sofort ab mit den Wagen zur Umtauschtheke. Dort eine Nummer ziehen und alles was man eigentlich garnicht haben wollte wieder zurückgeben. Dann bekommt man eine kleine Plastikkarte, die man in einen Automaten steckt, welcher dann Bargeld ausspuckt. Super Erfindung. Tja, wir haben überlegt, ob wir noch mal rein gehen sollten um das Ganze nochmal durchzuspielen. Ob es ihnen irgendwann auffällt, das man effektiv garnichts kauft?

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