Jawoll Herr Admiral
Wer kennt ihn nicht, den Admiralspalast an der Friedrichsstraße? Lange Zeit stnden Gerüste um das Gebäude und aus der S-Bahn konnte man im Vorbeifahren berobachten, wie der Schutt in die Container fiel. Nun demnächst wird ihn wohl jeder in Berlin kennen. Und endlich wird auch jeder wissen müssen, wer Campino ist. Die Dreigroschenoper dürften derzeit wohl noch mehr kennen, aber das wird sich ändern.
Irgendwie haben sie es jedenfalls geschafft. Feldherrenmäßig wurde die PR-Kampagne geführt. Eben ganz im Sinne des Admirals. Selbst die Freigabe durch die Bauaufsicht wurde inszeniert. Bis kurz vor Schluß blieb es spannend und ganz Berlin hat mitgemacht beim Raten um den alternativen Austragungsort. Aber ganz im Ernst, irgendwie hat man doch ein wenig vergessen wer eigentlich Katrin Sass und Gottfried John sind.
Ist aber auch nicht wichtig. Im Krieg muss man Opfer bringen. Und zwei Namen reichen. Kann sich eh niemand soviele merken, und da der einen einen so langen Namen hat, ist es ganz praktisch einen mit nur einem Namen zu haben. Der welcher nach einem Bonbon benannt ist.
Und das “Berliner Ensemble“? Das steht daneben und sieht zu. 1928 lag die Aufmerksamkeit eher dort, denn damals hat Brecht seien Dreigroschenoper dort aufgeführt. Ganz davon abgesehen gründete er es auch noch zusammen mit seiner Frau. Aber dort gibt man sich bescheiden und veranstaltet die BrechtFest. Vom 12. August bis zum 3. September ehrt man den alten Bert (ich darf Dich doch so nennen oder?) mit vielen Veranstaltungen. Die Dreigroschen Oper wird im Übrigen nur als Film zu sehen sein.
Der geneigte Leser fragt sich nun also wohin? Dorthin wo Brecht einst tätig war? Oder doch dorthin wo der Herr Admiral einen abholen möchte und was das Gesprächsthema der Stadt ist und weiter sein wird? Es muss jeder selber entscheiden, ob Berlin ein Ensemble ist oder doch nur eine Arena.
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Umbau
So, heute geht es los. Nein weder der Umbau des Ostkreuzes, noch der Neubau des Markgrafendamm. Heute wird das Layout hier umgebaut und dann wird es auch wieder mehr vernünftige Artikel geben. Nach den Fußball WM Wochen und vielen Youtube Videos etc. geht es back to the roots. Keine wilden Verlinkungen mehr sondern einfach Dinge aus dem Alltag am Markgrafendamm und Berlin. Vielleicht sind es dann nicht mehr so viele Artikel jeden Tag, aber dafür werden sie hoffentlich wieder angenehmer zu lesen sein.
Anfangen werde ich wohl mit den Seiten über Stralau, den Markgrafendamm und die Gegend. Die Seiten sind im Menu ja schon aufrufbar aber derzeithauptsächlich Linksammlungen zum Thema.
Das was ich eingeltich möchet, ist dort Informationen zu den verschiedenen Orten im Kiez zusammenzustellen. Wer weitere hat kann diese dann gerne dazu schreiben.
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Der Blob ist da

Nu ist es also offiziell. Der Berlinblob ist da. Seit einer Woche sendet der Berlinblob täglich Nachrichten über Berlin. Kurz und zusammengefasst als Podcast.
“Der Blob ist ein Begriff für eine zusammenhängende Region in einem Bild. Der Berlinblob fasst die Zusammenhängende Region Berlin und alles neue darüber in ein Bild. Kurz prägnant und immer wieder neu.”
Und um immer wieder neu sein zu können braucht der Berlinblob Hilfe von allen Berlinern. Schnappt euch ein Mikrofon oder eine Videokamera und macht mit. Alles was es über Berlin kurz zu berichten gibt.
Wer mit machen möchte schickt einfach eine Mail an info (an dem) berlinblob.de
Und ganz dringend wird ein neuer Sprecher bzw Sprecherin gesucht. Denn der derzeitige ist ja scheußlich. ![]()
Man kann das ganze auch prima auf nem iPod hören.
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Grüße
Der neue Trend. Ostkreuzgrüße. Gehen hiermit an Ostkreuz_Dani.
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Berlin

Also eigentlich wollte ich ja nie nach Berlin, da es mir zu Hip war. Schliesslich wollten alle nach Berlin. Deshalb wollte ich nach Hamburg. Gut da wollen auch viele hin, aber Hamburg hat halt doch etwas von Romatik, das Meer, das Fernweh, der Hafen. Und überhaupt, diese wunderbar unterkühlten Menschen.Nun bin ich also mehr oder weniger durch Zufall doch in Berlin und nicht in Hamburg gelandet. Und ich habe Berlin gehasst. Damals in dem kalten und grauen und nassen November. War diese Stadt furchtbar. Und sowieso, wie kann man nur so an Größenwahn leiden wie alle Architekten Berlins. Wer braucht so rieseige Gebäude und selbst Straßenschilder? Irgendwie ist hier alles etwas zu groß geraten.
Aber irgendwann kam dann auch ein Frühling und es wurde alles grün, die Menschen guckten nicht mehr ganz so grießgrämig und es wurde alles ein wenig netter. Und als dann der Sommer da war, man selbst in Marzhan die Plattenbauten vor lauter Grün nicht mehr sah, war doch alles perfekt.
Nun war ich gestern wegen einem Job in München, in Hamburg. Klingt komisch, war aber so, und die Fahrt dorthin eigentlich genauso überflüssig, denn mehr als bei den vielen Telefonaten konnte ich ihnen auch nicht über mich erzählen. Eigenltich müssten sie mich mittlerweile in und auswendig kennen.
Aber das wollte ich garnicht erzählen. Nun, ich fuhr also nach einem überflüssigen Tag zurück von Hamburg nach Berlin und stellte fest, als der ICE durch Spandau richtung neuem Hauptbahnhof rollte, dass Berlin doch immer noch viel grüner ist als Hamburg.
Auch wenn ich immer noch nicht sagen werde, dass ich Berlin schöner finde als Hamburg, war es doch ein Gefühl von nach Hause kommen.
Ich wollte es nur mal erqähnt haben.
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